Stimmung und Schwankung.

Meine neue Leichtigkeit ist umgeschlagen in Frust und Müdigkeit. Ich fühle mich wieder schwer und langsam und esse manchmal ganz zwanghaft. Vielleicht brauche ich es gerade (mit Sicherheit sogar – auf irgendeiner Ebene), aber eventuell eben auch nicht. Gewohnheit oder Angst könnte es eben auch sein. Ich vertraue mir leider doch noch nicht so konsequent, wie ich es gerne würde. Die Theorie ist relativ klar, aber die Umsetzung hapert noch. Sobald ich nur ein wenig anfange zu zweifeln, gebe ich praktisch auf und überhöre mich und meinen Körper wieder.

Auch dies muss hier mal gesagt werden. Ich hoffe einfach, dass es zum Prozess dazu gehört. Verzeihe mir und gehe weiter. Zurück geht auch nicht, also dann.

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Neuer Ansatz.

Es ist sowohl einfach als auch genial. Ich sorge mich nicht mehr um mein Essen. Ich schaue nur noch auf mein Essverhalten.

Die letzte Woche habe ich immer ganz genau das gegessen, worauf ich gerade Lust hatte. Allerdings: Nur noch dann, wenn ich es wirklich brauchte.

Das Ergebnis ist unbezahlbar: Ich fühle mich wohl mit mir und in meinem Körper! Natürlich habe ich (wenn überhaupt) wahrscheinlich erst wenig abgenommen, aber ich fühle mich gleich fünf Kilo leichter. Es ist wunderbar. Ich vertraue mir selbst. Ich kompensiere nicht. Und wenn doch, dann mache ich es ganz bewusst.

Ebenso ist es mit der Bewegung: Ich mache, was mit gut tut. Wenn ich fertig bin, schlafe ich. Wenn ich fit bin, geh ich Laufen. Wenn ich unausgeglichen bin, mache ich soften Sport und wenn ich Energie habe, tobe ich mich aus. Ich lerne mich ganz neu kennen.

Ich wohne in mir.