Pioniere gehen weiter.

Meine liebste Fettlogik war: Ich bin halt schwach. Meine Willenskraft reicht einfach nicht aus, um abzunehmen.

Dann entdeckte ich, dass es darum gar nicht geht, sondern mir vielmehr einfache Wahrheiten (und Klarheit), Wissen und letztendlich auch der Glaube an den Erfolg gefehlt haben. Durch das Buch bekam ich all das auf dem Silbertablett geliefert. Dankbar griff ich zu und an.

Dann merkte ich, dass es vor allem um Durchhaltevermögen und Geduld geht. Das sind nun wirklich nicht meine Stärken, ich bin stark am Anfang und auch gerne mal mittendrin, aber irgendwann – wenn der Funke weg ist – muss es halt laufen. Und das tat es.

So nahm ich bisher 12 Kilo ab. Wie ich bei einigen anderen gelesen habe, stagnieren viele an der Schwelle vom leichten Übergewicht zum Normalgewicht. Wirklich zunehmen ist es nicht, aber der Erfolg hält sich doch arg in Grenzen oder kommt nur in Minischritten.

Wir sind halt nicht Nadja. Das meine ich vor allem in Bezug darauf, dass sie es quasi ganz allein schaffen musste, ihre (gedachten) Grenzen auszutesten und zu überschreiten.

Wir wissen, wie und dass es geht. Der letzte Schritt wäre vernünftig, aber fühlt sich gerade einfach nicht so dringend an.

Zu sehr genieße ich gerade meinen Erfolg bis hierher, als dass ich mich selbst drängen wollen würde.

Der erste im Dorf baut die Kirche auf, die anderen basteln ihre Häuser drum herum.

(Anmerkung: Eigentlich ist das Bild mit der Kirche ziemlich falsch. Aber bevor es zu einem gesamtgesellschaftlichen Umdenken kommt, fühlt es sich erstmal so an.)